DJK Stadelschwarzach – SG Eisenheim/Wipfeld 3:1
DJK Stadelschwarzach II – SG Eisenheim/Wipfeld II 2:1

Auch unsere Zweite musste sich in Stadelschwarzach knapp geschlagen geben. Den Treffer zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Jan Holzinger, am Ende blieb es jedoch bei einer 1:2-Niederlage. 

Pünktlich zum etwas ungewöhnlich spät angesetzten Spiel der Ersten um 16:00 Uhr setzte Dauerregen ein. Und leider passte das Spiel über weite Strecken ziemlich gut zum trostlosen Wetter. Die Gastgeber hatten in einer ereignisarmen Anfangsviertelstunde etwas mehr vom Spiel, ohne dabei wirklich gefährlich zu werden. Dann schlug allerdings einmal mehr der Fehlerteufel bei der SG zu. In der Hintermannschaft wurde der Ball etwas zu sorglos hin und her gespielt, bis der Druck schließlich zu groß wurde. Der anschließende Befreiungsschlag landete nicht in der gegnerischen Hälfte, sondern wurde geblockt. Stadelschwarzach ließ sich nicht zweimal bitten und erzielte in der 17. Minute das 1:0. Nur wenige Minuten später folgte die nächste Unaufmerksamkeit. Nach einem Eckball war die SG nicht wach genug und plötzlich stand es 2:0. Die Köpfe gingen nach unten – und viele der guten Vorsätze waren damit schon wieder dahin.

Etwas überraschend gelang unserer Mannschaft in der 30. Minute der Anschlusstreffer. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum kullerte der Ball irgendwie Richtung Tor – und zur Überraschung fast aller Beteiligten, vermutlich auch des Torschützen selbst, über die Linie. Philipp Lother durfte sich über das 2:1 freuen.

Kurz vor der Pause wäre sogar der Ausgleich möglich gewesen. Finn Hochrein kam in der 40. Minute zum Abschluss, scheiterte jedoch am Stadelschwarzacher Torhüter. Auch der Nachschuss fand nicht den Weg ins Tor. Viel mehr war in der ersten Halbzeit allerdings nicht zu verzeichnen. Und auch nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein schwaches Kreisklassenspiel, das für die mitgereisten SG-Anhänger zu einer echten Geduldsprobe wurde. In der 56. Minute hatte Ben Schuler noch eine gute Gelegenheit zum Ausgleich. Doch wenn der Keeper der Gastgeber gebraucht wurde, war er zur Stelle. Danach blieb die SG offensiv weitgehend harmlos. Stattdessen machten die Hausherren in der 83. Minute mit dem Treffer zum 3:1 endgültig alles klar.

Damit verliert die SG auch das dritte Spiel in Folge – und bereits zum siebten Mal im neunten Saisonspiel. Besonders bitter: Auch in Stadelschwarzach wäre durchaus etwas möglich gewesen. Gleichzeitig warten die meisten Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte erst noch auf uns.

Umso wichtiger wird nun das Heimspiel am Sonntag in Untereisenheim gegen den Aufsteiger aus Geiselwind. Auch der kommende Gegner tut sich bislang schwer und hat erst vier Punkte auf dem Konto. Für die SG geht es darum, die Negativserie endlich zu stoppen um den Anschluss an das gesicherte Mittelfeld nicht vollends zu verlieren. Denn eines ist klar: Noch ist nichts entschieden – aber die Punkte müssen langsam her.