SG Eisenheim/Wipfeld – DJK Dampfach II/Obertheres 1:2
SG Eisenheim/Wipfeld II – Lindach/Kolitzheim II 5:0
Die Zweite Mannschaft machte es im Vergleich zur Vorwoche diesmal deutlich besser. Nicht nur 20 Minuten, sondern über die gesamte Spielzeit hatte die SG das Geschehen gut unter Kontrolle und ließ so gut wie keine Offensivaktionen der Gäste zu. In der ersten Halbzeit war die Ausbeute allerdings noch überschaubar. Lediglich Alex Endres traf per Kopf zur verdienten Führung. Die Gäste aus Lindach/Kolitzheim wehrten sich nach Kräften und hielten die Partie zunächst offen.
Nach der Pause lief es dann auch vor dem Tor deutlich besser. Cedrik Burger, Stefan Wehner, Jan Holzinger und Leo Wägerle schraubten das Ergebnis auf 5:0 und machten damit einen auch in dieser Höhe hochverdienten Heimerfolg perfekt. Eine konzentrierte und über die komplette Spielzeit überzeugende Vorstellung unserer Zweiten!
Erste belohnt sich erneut nicht.
Mit der Zweitvertretung der DJK Dampfach, die gemeinsam mit Obertheres antritt, hatte die Erste eine für uns weitgehend unbekannte Größe zu Gast. Die Gäste waren in den vergangenen Jahren überwiegend in der Kreisklasse 3 unterwegs und hatten nach einem schwachen Saisonstart zuletzt mit zwei Siegen aufhorchen lassen. Die SG dagegen hatte noch die ärgerliche Niederlage in Michelau im Gepäck. Von Beginn an zeigte sich, dass die Gäste spielerisch und technisch einiges mitbrachten. Es entwickelte sich eine ausgeglichene und intensive Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Die SG konnte ihre guten Chancen jedoch nicht nutzen – und wurde kurz vor der Pause dafür bestraft. Ein langer Pass durch die Schnittstelle der Abwehr genügte und Dampfach erzielte in der 45. Minute das 0:1.
Direkt nach Wiederanpfiff folgte der nächste Schreckmoment: Die Gäste versenkten einen Freistoß direkt zum vermeintlichen 0:2. Doch halt! Der Schiedsrichter hatte indirekten Freistoß angezeigt – der Treffer zählte nicht. Die SG war also weiter im Spiel und drängte nun auf den Ausgleich. Immer wieder rollten die Angriffe auf das Dampfacher Tor, doch entweder wurde der letzte Pass nicht konsequent gespielt oder der Abschluss ging vorbei, drüber oder landete beim Gästekeeper.
Ab der 70. Minute erhöhte die SG den Druck noch einmal deutlich und schnürte die Gäste zunehmend in deren Hälfte ein. Gerade in der Schlussphase gab es Chancen beinahe im Minutentakt. Die Mannschaft warf alles nach vorne, kämpfte, rannte – aber selbst bei allerbesten Möglichkeiten: der Ball wollte einfach nicht rein. Bis zur 92. Minute. Dann war es Routinier Bene Gehring, der mit purem Willen den längst verdienten Ausgleich zum 1:1 über die Linie brachte. Der Jubel und die Erleichterung waren riesig. Nach diesem Spielverlauf schien zumindest der eine Punkt endlich gerettet.
Doch was dann folgte, ist kaum zu erklären: Die SG offenbar noch im Freudentaumel, die Gäste ein letztes Mal im Angriff: Ein Dampfacher kommt an der Strafraumkante zum Abschluss, zieht ab – und der Ball zischt ins lange Eck. Das darf doch nicht wahr sein! Nach einer großen Energieleistung, enormem Aufwand und einem leidenschaftlichen Kampf bis in die Nachspielzeit steht die SG erneut ohne Punkt da. Gerade weil die Mannschaft in der Schlussphase alles investiert und sich den Ausgleich mehr als verdient hatte, tut diese Niederlage besonders weh. Bitter. Extrem bitter.