SG Eisenheim/Wipfeld – DJK/TSV Wiesentheid 6:1 
SG Eisenheim/Wipfeld II – DJK/TSV Wiesentheid II 5:2 

Das dritte Heimspiel in Folge brachte diesmal die DJK/TSV Wiesentheid als Gegner nach Untereisenheim. Sowohl die erste als auch die zweite Mannschaft der Gäste waren ordentlich in die Saison gestartet. Bei der SG verlief die bisherige Runde wie bekannt noch ziemlich holprig, daher war der Spieltag ein wichtiger Gradmesser für die SG. Diesmal stand bei der Ersten aber erstmals seit längerer Zeit wieder ein Großteil des Kaders zur Verfügung. Auch die Zweite konnte mit einer zwar sehr jungen, aber gut besetzten Mannschaft auflaufen – und das sollte sich an diesem Sonntag deutlich bemerkbar machen.

Zweite legt früh den Grundstein 

Die Zweite zeigte von Beginn an eine überzeugende Gesamtleistung. Tobi Schäfer (6.) und Alex Endres (7.) eröffneten die Partie mit einem Doppelschlag und sorgten früh für klare Verhältnisse. In der Anfangsphase deutete sogar einiges auf einen Kantersieg hin, doch die SG ließ anschließend etwas die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. So kamen die Gäste Mitte der ersten Halbzeit zum Anschlusstreffer. Kurz vor der Pause stellte Louis Streng, der noch in der A-Jugend spielt, den Zwei-Tore-Abstand aber wieder her.

Auch nach der Halbzeit gelang Wiesentheid zunächst noch einmal der Anschluss. Die SG ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken. Noah Fausel (ebenfalls A-Jugendlicher) verwandelte einen Elfmeter sicher und Elias Denner setzte mit dem 5:2 den Schlusspunkt unter einen auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg.

Phillip mit lupenreinem Hattrick 

Die Erste stand nach dem schwachen Auftritt der Vorwoche durchaus unter Druck. Durch die Rückkehr einiger Urlauber und zuletzt verletzter Spieler konnte die Mannschaft auf mehreren Positionen verändert werden. Von Beginn an war zu erkennen, dass die SG das Spiel gestalten und gleichzeitig defensiv stabil stehen wollte. Beides gelang – so viel kann vorweggenommen werden – über weite Strecken sehr ordentlich.

Auch offensiv ergaben sich schnell die ersten Möglichkeiten. In der 10. Minute folgte dann ein Angriff wie aus dem Lehrbuch: Lau setzte Jan Reich über außen in Szene, der brachte den Ball flach nach innen und Philipp Lother spitzelte die Kugel vor Gegenspieler und Torwart zum 1:0 ins Netz.

Nur wenig später hätte Philipp bereits nachlegen können. Sein sehenswerter Heber über den Keeper sprang allerdings etwas zu hoch auf und ging knapp über das Gehäuse.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit kam Wiesentheid besser in die Partie und hatte mehr Ballbesitz. In der 19. Minute war Ricky Bansemer gleich zweimal stark gefordert. Die SG nutzte die vorhandenen Räume in dieser Phase nicht konsequent genug und die Gäste blieben durchaus gefährlich. Kurz vor der Pause zeigte Philipp dann aber noch zweimal seine Klasse. In der 40. Minute erkämpfte sich Vinz im Strafraum den Ball und leitete auf Ben weiter. Der sah Philipp in guter Position, legte quer – und der schob zum 2:0 ein.

Nur wenige Minuten später folgte der nächste Treffer. Nach einem langen Ball zögerte der gegnerische Keeper etwas zu lange und kam anschließend zu spät aus seinem Tor. Phillip umkurvte ihn ganz locker und schob zum lupenreinen Hattrick ein. Klasse!

Nach der Pause wird es deutlich 

Nach dem Seitenwechsel war die Spannung aus der Partie schon etwas raus. Wiesentheid konnte der SG nun immer weniger entgegensetzen.

In der 60. Minute erhöhte die SG nach einer einstudierten Freistoßvariante. Linus Köhler nahm Maß und hämmerte das Spielgerät durch Freund und Feind zum 4:0 in die Maschen.

Kurz darauf ließ es sich der eingewechselte Routinier Matze Hübner nicht nehmen, den etwas zu weit vor seinem Tor stehenden Keeper mit einem ansatzlosen Lupfer vom Strafraumeck zu übertölpeln. Ein richtig feines Ding zum 5:0. Als wenig später auch noch Kapitän Jan Reich auf 6:0 stellte, war die Partie endgültig entschieden. Die Gäste dezimierten sich anschließend nach einer Notbremse noch mit einer Roten Karte, kamen aber immerhin noch zum Ehrentreffer.

Unter dem Strich war es ein sehr runder Auftritt beider SG-Mannschaften und nach den zuletzt schwierigeren Wochen ein richtig guter Sonntag. So kann es gerne weitergehen – auch wenn es uns die kommenden Gegner vermutlich nicht immer ganz so einfach machen werden.